​In diesem Beitrag ​lernst Du alles über die Ursachen von Blasenentzündungen – und ​was Du gegen diese ​Faktoren tun kannst, um Dein Immunsystem bestmöglich gegen die Vermehrung der krankmachenden Bakterien zu unterstützen.

Die häufigsten Ursachen von Blasenentzündungen

Wichtig für Dich – dieser Beitrag beantwortet folgende Fragen:

  • Es gibt zahlreiche Ursachen für Blasenentzündungen: das beginnt mit sexuell übertragbaren Krankheiten und geht über die Verhütungsmethode.
  • Sehr häufig ist die Ursache einer Blasenentzündung aber auch einfach nur Sex.

Nur wenn Du mögliche Ursachen kennst, kannst Du Blasenentzündungen wirksam verhindern – bevor Du überhaupt eine bekommst.
Das Ziel von blasenentzuendung.HELP ist die Vorbeugung!

Hier findest Du eine Auflistung aller möglicher Ursachen, die eine Blasenentzündung auslösen können und die Du unbedingt ausschließen solltest:

Sexuell übertragbare Krankheiten (Chlamydien, Syphilis, Hepatitis, Candida etc.)

Erste Vorsichtsmaßnahme: Bevor Du ungeschützten Sex mit einem neuen Partner hast, solltest Du Dich auf eventuell vorhandene Geschlechtskrankheiten testen lassen. Das ist völlig unabhängig davon, ob Du für  Blasenentzündungen oder Pilzinfektionen anfällig bist oder nicht.

Du weißt natürlich, dass Du mit einem neuen Partner ÜBERHAUPT keinen ungeschützten Sex haben solltest – dabei geht es nur in zweiter Linie um Blasenentzündungen. In erster Linie um eben Geschlechtskrankheiten. In allererster Linie um AIDS. Diese fürchterliche Krankheit ist vielleicht nicht mehr so „in Mode“ wie noch vor Jahren und inzwischen auch besser behandelbar – aber immer noch höchst gefährlich!

Denn Du solltest sicher sein, dass Dein Partner keine Erkrankungen hat, ​die er auf Dich übertragen kann (und natürlich auch umgekehrt).Vor allem Männer haben selbst bei einer vorhandenen Geschlechtskrankheit sehr häufig keinerlei Beschwerden oder sichtbare Anzeichen an Penis oder Eichel. Sie können aber Überträger von Bakterien werden, die so bei der Frau Beschwerden und Krankheiten auslösen und sogar zur Unfruchtbarkeit führen können (z. B. bei Chlamydien). Aber eben auch Blasenentzündungen oder Pilzinfektionen auslösen können.

Lösungsansatz: Daher sollten sich beide Partner von einem Arzt untersuchen lassen. Dies sollte die erste Maßnahme vor allem anderen sein.Es gibt dafür in jeder Stadt spezialisierte Labore, die diese Untersuchungen vornehmen z. B. wie hier das medizinische Labor in Hamburg. Hierbei nimmt der Arzt einen Abstrich von Vagina, Penis und Harnröhre (oder auch mittels Urin) und untersucht auf die gängigsten Erreger.

Hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Hormonspirale etc.)

Die künstlichen Hormone der Pille (oder generell der hormonellen Verhütung) haben unterschiedliche Einflüsse auf den Körper. Dies geht auch mit sehr vielen Nebenwirkungen einher. Einige Nebenwirkungen stehen zwar in der Packungsbeilage (sehr häufige Nebenwirkungen sind Libidoverlust, psychische Veränderungen wie Stimmungsschwankungen, Persönlichkeitsveränderung oder auch Thrombosen).

Aber die Hormone haben eine tiefgreifendere Wirkung auf den Körper und das eigene Hormon- und Immunsystem. So beeinflusst etwa die Einnahme der Pille bis zu 120 verschiedene Prozesse im Körper.

So kann etwa die Pille auch Blasenentzündungen begünstigen.

Lösungsansatz: Wenn du  unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leidest, ist es ratsam, die Pille eine zeitlang abzusetzen. Hier solltest Du zumindest 6 Monate lange hormonfrei bleiben, weil sich der Körper nach der Pille auch erst mal hormonell einpendeln muss. Eventuell bleibst Du schon alleine durch den Verzicht auf Formen der hormonellen Schwangerschaftsverhütung von Blasenentzündungen verschont. Gleichzeitig könntest Du testen, ob nicht doch nicht-hormonelle und ebenso sichere Verhütungsmittel wie Kondome, die symptothermale Methode oder die Kupferkette/Kupferspirale auch eine sinnvolle Alternative für Dich darstellen.

Schilddrüsenerkrankung (hormonelle Erkrankungen/Autoimmunerkrankungen)

Als weitere Ursache wiederkehrender Blasenentzündungen und einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte kann das Vorliegen einer hormonellen Erkrankung sein, die noch nicht diagnostiziert wurde. So können Blasenentzündungen nur eine Begleiterscheinung sein, während der Körper bereits eine chronische Erkrankung aufweist. Gerade in Deutschland weist jeder Dritte eine Schilddrüsenerkrankung auf.

Die Schilddrüse ist ein Organ, das für Dein Immunsystem und viele weitere Prozesse in Deinem Körper wichtig ist (Stoffwechsel, psychische Verfassung, Fortpflanzung, Energiehaushalt, Körpertemperaturregulation etc.). Wenn die Schilddrüse eine Erkrankung aufweist, ergeben sich unterschiedliche Beschwerden wie etwa extreme Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Energiedefizite, starkes Frieren oder Schwitzen, Haarausfall, Gewichtszunahme oder -abnahme.

Lösungsansatz: Um eine Erkrankung auszuschließen, kannst Du beim Hausarzt eine Blutuntersuchung durchführen lassen (hier wird der TSH-Wert der Schilddrüse und ft3 und ft4 bestimmt). Oder Du lässt Dich gleich an einen Spezialisten, einen Nuklearmediziner, überweisen.
Das solltest Du bei oben genannten Beschwerden auf jeden Fall versuchen. Aber auch, wenn Schilddrüsenerkrankungen in Deiner Familie vorkommen – denn diese sind vererbbar. Es reicht also eine schnelle Umfrage bei Deinen Großeltern und natürlich bei Deinen Eltern, ob es eine Erkrankung gibt.

Es gibt aber noch andere hormonelle Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen, die Dein Immunsystem schwächen können und so etwa Blasenentzündungen verursachen: Östrogenmangel, PCOS oder auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn) und Diabetes.

Es ist daher immer ratsam, sich an einen Endokrinologen zu wenden und sich auf hormonelle Erkrankungen oder auf eine Stoffwechselerkrankung untersuchen zu lassen.

Vitamin- oder Mineralstoffmangel (Vitamin D, Vitamin B12, Eisen etc.)

Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist für Deinen Körper und Deine funktionierenden Körperprozesse essenziell. Mit der Ernährung kannst Du Deinen Körper großteils mit den wichtigsten Vitaminen und Mineralstoffen versorgen.

Aber das ist oft nicht mehr ausreichend gegeben. Die Nährstoffdichte der Pflanzen ist mittlerweile gesunken, weil die Böden von der Landwirtschaft ausgelaugt, mit Pestiziden, Herbiziden und Nitrat (Gülle) verseucht sind. Somit wird es auch mit ausgewogener Ernährung immer schwieriger, mit allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt zu sein. Selbst fleischreiche Ernährung schützt nicht vor einem Mangel. Ganz im Gegenteil: oft haben Menschen, die sich nicht vegan oder vegetarisch ernähren ebenso gravierende Mängel.

Falls Du dich beispielsweise zu wenig ausgewogen ernährst (zu wenig frisches Obst und Gemüse konsumierst), ist es umso schwieriger für den Körper, ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu bekommen. Vor allem Frauen, die hormonell verhüten, haben einen noch höheren Vitamin- und Mineralstoffbedarf.

Das sind alles Faktoren, weshalb der Körper zu wenig Vitamine und Mineralstoffe aus der Nahrung beziehen kann. Hinzu kommt noch, dass es Vitamine gibt, die nicht alleine über die Ernährung ausreichend bezogen werden können (beispielsweise Vitamin D).

Lösungsansatz: Um einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel auszuschließen, solltest Du Dich ärztlich testen lassen (mittels einer Blutuntersuchung beim Hausarzt oder durch ein spezialisiertes Labor).

Gerade Vitamin D-Mangel ist sehr häufig, aber auch Vitamin B12 oder Eisen sollten getestet werden, wenn Du zu Krankheiten neigst.

Hier eine Auflistung der Vitamine und Mineralstoffe, wo ein Mangel sehr wahrscheinlich vorhanden sein kann:

Vitamin D
Vitamin D ist wichtig für das Immunsystem, den Hormonhaushalt, Knochen, Zähne, Darm und Muskulatur. Dieses Vitamin kann nicht ausreichend über die Ernährung aufgenommen werden, deshalb ist ein Vitamin D-Mangel in Mittel- und Nordeuropa sehr häufig.Vitamin D kann zwar mithilfe der Sonnenlichteinstrahlung auf der Haut vom Körper selbst gebildet werden. Allerdings bekommen die meisten Menschen gerade im Sommer genügend Sonne ab, aber in den restlichen Monaten nicht mehr. Und selbst im Sommer ist es für arbeitende Menschen in geschlossenen Räumen (Büro) schwer, überhaupt an die Sonne zu kommen.Deshalb ist die Supplementierung in Tropfen- oder Tablettenform sehr wichtig, um den Körper mit diesem Vitamin zu versorgen. Der Tagesbedarf liegt etwa bei 5.000 IE.

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Vitamin B12
Vitamin B12 ist vor allem für das Immunsystem, den Energiehaushalt, die Funktion der Nervenzellen und die Produktion von roten Blutkörperchen wichtig. Ein Mangel macht sich anhand Müdigkeit, Konzentrations- und Leistungsschwäche bemerkbar. Vitamin B12 ist vor allem für Veganer wichtig als Nahrungsergänzung zuzuführen. Aber auch für fleischkonsumierende Menschen und Vegetarier ist es wichtig zuzuführen, wenn man einen Mangel oder eine Aufnahmestörung hat. Um den Tagesbedarf über Nahrungsergänzungsmittel zu decken, benötigt es eine Dosierung von 500 Mikrogramm. Empfehlenswert sind Mischungen aus den Vitamin B12 Formen aus Methylcobalamin, Adenosylcoblamin und Hydroxocobalamin, weil diese Zusammensetzung am ehesten den natürlichen Nahrungsmitteln entsprechen.

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Eisen (Ferritin)
Eisen ist ein wichtiges Spurenelement, das eine entscheidende Rolle bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper, wo Sauerstoff benötigt wird. Gerade Frauen haben aufgrund ihrer Periode oft einen Eisenmangel. Eine Studie dazu besagt, dass 75 % der Frauen in Europa von einem Eisenmangel betroffen sind. Vor allem auch, wer sich vegan oder vegetarisch ernährt. Ein Eisenmangel macht sich wie folgt bemerkbar: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Haarausfall, Schlafstörungen.

Der Tagesbedarf an Eisen liegt etwa bei 20 mg. Wenn Du Eisen über Nahrungsergänzungsmittel zuführst, solltest Du immer ein Produkt mit Vitamin C wählen, da so das Eisen von Deinem Körper besser aufgenommen wird.

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Zink
Zink ist für das Immunsystem, für das Zellwachstum und für den Stoffwechsel essenziell. Mit ausreichender Versorgung an Zink kann der Körper Entzündungen oder Infektionen besser abwehren. Ein Zinkmangel kann sich daher wie folgt bemerkbar machen: trockene oder rissige Haut, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Konzentrationsprobleme. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO nimmt in etwa die Hälfte aller Menschen zu wenig Zink zu sich. Auch hier sind Veganer und Vegetarier besonders betroffen, weil Zink aus tierischen Produkten besser aufgenommen werden kann.

Der Tagesbedarf an Zink liegt etwa bei 7-10 mg.

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Magnesium
Magnesium ist für das Immunsystem sehr wichtig.Ein Magnesiummangel kann sich durch folgende Symptome bemerkbar machen: Blasenreizbarkeit, Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe und -zuckungen, Kopfschmerzen. Etwa 15 % der Bevölkerung in Deutschland leiden an Magnesiummangel. Das liegt vor allem an der Ernährung, auch wenn diese nicht einseitig ist, nimmt man zu wenig auf, wenn man z. B. Medikamente wie Antibiotika einnimmt, viel Kaffee oder Alkohol trinkt, viel Sport treibt und daher viel schwitzt oder Stress (im Job) hat. Das alles führt dazu, dass der Magnesiumspeicher schnell aufgebraucht ist.

Der Tagesbedarf an Magnesium liegt bei 400 mg.

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​​Grundsätzlich kann ich Dir nur empfehlen, einmal jährlich Deinen Vitaminstatus prüfen zu lassen. Denn unentdeckte Mangelerscheinungen haben Auswirkungen auf die Gesundheit. Wenn sich nach der Prüfung rausstellt, dass kein Mangel bei Dir vorliegt, und die Werte im oberen Drittel des Referenzbereichs liegen, musst Du den IST-Zustand nicht unbedingt einmal jährlich prüfen lassen. Aber zumindest alle zwei bis drei Jahre.

​Ein geschwächtes (lokales) Immunsystem

So gut wie jeder Mensch hat irgendwo eine Schwachstelle im Körper. Die einen sind anfällig für Schnupfen, die anderen haben eine Allergie und wiederum andere haben erblich bedingte Erkrankungen.

So gibt es eben Frauen, die quasi ein lokal geschwächtes Immunsystem haben. Das bedeutet, dass es bereits ausreichen kann, von kalten Füßen oder einem nassen Badeanzug eine Unterkühlung zu bekommen. Dadurch werden Bereiche im Körper nicht mehr so gut durchblutet und die Abwehrkräfte sind geschwächt.

Das kann der Auslöser sein, dass sich Bakterien vermehren und eine Blasenentzündung entsteht.

In diesem Beitrag hier habe ich zusammengefasst, was Du gegen kältebedingte Blasenentzündungen tun kannst.

Lösungsansatz: Gegen diese Anfälligkeit wirst Du zunächst einmal wenig tun können. Auch wenn ich an dieser Stelle erwähnen möchte, dass eine gesunde Ernährung und Sport – weil auch  für das Immunsystem förderlich – hier sehr förderlich sein können.

Wenn all diese Tipps bei dir nichts bewirken und du immer wieder Anzeichen einer Blasenentzündung bekommst, kann es dir vielleicht helfen, D-Mannose einzunehmen.

​Psychosomatische Ursachen

Als letzten Grund für die Anfälligkeit von Blasenentzündungen möchte ich hier psychosomatische Gründe anführen. Ich führe es deshalb als letzten Punkt auf, weil ich jeder Frau nur raten kann, alle körperlichen Ursachen zuerst auszuschließen, bevor man sich überlegt, ob eben die Psyche der Auslöser sein kann.

Selbstverständlich können Stress, emotionaler Ärger, Frust, Ängste, sogar Streit mit dem Partner oder der Familie aus Auslöser gelten. Weil eben dies das Immunsystem ebenso schwächen kann (aufgrund der Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol bei Stress kann das auf Dauer negative Auswirkungen auf den Körper haben, vor allem ein geschwächtes Immunsystem).

Es kommt aber auch vor, dass Ärzte und Ärztinnen sehr schnell bei wiederkehrenden Blasenentzündungen – vor allem auch, wenn keine Bakterien nachweisbar sind – psychosomatische Zusammenhänge sehen.

Lösungsansatz: Wenn du alle oben angeführten Punkte ausschließen kannst und du trotzdem unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leidest, wäre es ratsam, in Dich zu gehen und die Ursachen herauszufinden. Eventuell kannst du so, selbst die störenden Faktoren beseitigen oder gezielt daran arbeiten. Z. B. der Wechsel des Jobs, wenn Du unzufrieden bist und Dich nicht mehr wohl fühlst. Oder wenn es Streitereien mit dem Partner sind – gemeinsam eine Therapie zu starten, um die Beziehung wieder harmonischer zu gestalten. Oder aber sich auch zu trennen, falls alles andere nicht mehr hilft. 

Wichtig ist, dass Du Dir keine Schuld gibst oder Dich ärgerst, dass Du körperlich darauf reagierst. Denn im Grunde ist es positiv, dass Dir Dein Köper signalisiert, dass Dir etwas nicht gut tut.

Das gibt dir auch die Möglichkeit, darauf zu reagieren und dein Leben aktiv zu gestalten, damit Du Dich schlussendlich wieder wohl fühlst.
Lösung: bevor Du Dich eventuell einem Psychotherapeuten oder Coaches zuwendest, die Dir gezielt bei der mentalen Stärkung helfen, kannst Du auch probieren, ob D-Mannose bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung helfen kann.

Denn wenn Du eventuell diese „Schwachstelle“ Blase nicht wie gewünscht stärken kannst, so kannst Du Deine Blase mit D-Mannose zumindest unterstützen.

Einen Versuch ist es allemal wert!