Es ist die schlimmste Situation, wo Dich die Blasenentzündung aus heiterem Himmel erwischen kann: am Arbeitsplatz. Und das vielleicht noch mitten in einem Meeting. In dieser Situation gibt es nur zwei Möglichkeiten: sich bis zum Feierabend durchquälen und sich nichts anmerken lassen oder aber sofort zum nächsten Arzt zu fahren. Wie Du mit dieser Situation – auch arbeitsrechtlich – umgehst, erfährst Du hier.

Blasenentzündung: wann sage ich es meinem Arbeitgeber?

Wichtig für Dich – dieser Beitrag beantwortet folgende Fragen:

  • Wie Du mit wiederkehrenden Blasenentzündungen am Arbeitsplatz umgehst.
  • Welche Maßnahmen Dir für den Akutfall vor Ort helfen können.

Grundsätzlich gilt: Wenn es Dich während der Arbeitszeit erwischt und Du trotz Trinkens oder Präparaten aus der Apotheke nicht bis zum Abend durchhältst – dann melde Dich bei deinem Arbeitgeber krank und suche den nächsten Arzt auf. So erhältst Du schnell eine Behandlung und die notwendige Krankschreibung.

Je nach Beschwerden kann das unterschiedlich ausfallen: das eine Mal hält man eine Blasenentzündung trotz Beschwerden den Tag lang durch, ein anderes Mal sind die Schmerzen und der Harndrang so schlimm, dass man die Arbeit abrupt abbrechen und sich abmelden muss.

Muss ich meinem Arbeitgeber von meiner Blasenentzündung erzählen?

Wiederkehrende Blasenentzündungen sind eine heimtückische Form der Erkrankung, wenn es um die Handhabung am Arbeitsplatz geht. Denn im Normalfall kommen Blasenentzündungen immer wieder, oft aus heiterem Himmel ohne Vorwarnung, dafür mit enormen Schmerzen verbunden, die es schwierig machen, diese vor den Arbeitskollegen zu verbergen – und bis man die Entzündung wieder im Griff hat, vergehen meist nur 1-3 Tage (mit Antibibiotika behandelt wirken diese sehr schnell). Das heißt, man ist meist nach kurzer Zeit relativ schnell wieder fit, um wieder arbeiten zu können.

Und das ist auch der Knackpunkt: wie sage ich es meinem Arbeitgeber, dass ich immer mal nur für ein paar Tage krank bin? Und muss ich das überhaupt sagen?

Hier gilt: Du musst deinem Arbeitgeber in keinster Weise sagen, welche Erkrankung Du hast. Du bist nicht verpflichtet, das zu sagen – selbst wenn Dir dein Arbeitgeber anderes sagt oder es von Dir verlangt. Dein Arzt ist an die Schweigepflicht gebunden, weshalb in der Krankschreibung nicht steht, um welche Form der Erkrankung es sich handelt.

Wenn Du ein gutes Verhältnis zu deinem Arbeitgeber hast, kann es aber trotzdem sinnvoll sein, es zu sagen. Nämlich dann, bevor sich dein Arbeitgeber immer fragt, warum Du immer nur ein paar Tage fehlst – und das wiederholt. Bevor irgendwelche Gerüchte entstehen oder sogar fälschlicherweise spekuliert wird, ob es sich bei deinen Fehlstunden um erste Anzeichen von Burnout handelt, ist es besser, klar zu sagen, was Sache ist. Auch deshalb, um vorzubeugen, dass über deine Arbeitsleistung spekuliert wird.

Blasenentzündung: Maßnahmen am Arbeitsplatz

Wenn Du zu wiederkehrenden Blasenentzündungen neigst, dann ist es besonders wichtig, dass Du alle unterstützenden Medikamente zur Vorbeugung und akuten Behandlung am Arbeitsplatz platzierst. So hast Du sie immer in Griffnähe!

Neben den folgenden Präparaten, die Du im Akutfall einnehmen kannst, solltest Du vor allem viel trinken (am besten Wasser und Kamillentee oder zusätzlich unbedenkliche Blasentees). Das ist ein erster wichtiger Schritt, um die Blase gut zu durchspülen und Bakterien bestmöglich zu beseitigen.

Präparate gegen eine aufkeimende Blasenentzündung:

Weitere Tipps zur Vorbeugung von wiederkehrenden Blasenentzündungen findest Du hier.


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