Menopause und wiederkehrende Blasenentzündungen hängen zusammen. Der Grund sind die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren. Der Östrogenspiegel sinkt. In Folge verändert sich der pH-Wert in der Scheide. Die Barrierefunktion der Schleimhaut wird dadurch geschwächt. Durch den Östrogenmangel wird zudem die Scheidenschleimhaut trockener und dünner – auch die der Blasenschleimhaut. So entsteht eine Anfälligkeit für Infektionen.

Wie Du Blasenentzündungen und Scheideninfektionen vorbeugst

Wichtig für Dich – dieser Beitrag beantwortet folgende Fragen:

  • Wie hormonelle Veränderungen und Infektanfälligkeit der Blase und Scheide zusammenhängen.
  • Wie Du deinen Körper unterstützen kannst, um Infektionen und Beschwerden vorzubeugen.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, wie Wechseljahrsbeschwerden gelindert werden können. Zum einen gibt es pflanzliche Präparate, wie etwa auf Basis von Soja-Isoflavone, Rotklee, Traubensilberkerze, Ginseng oder Mönchspfeffer. Zum anderen gibt es hormonelle Medikamente, die aus reinem Östrogen oder einer Kombination aus Östrogen und Gestagen bestehen.

Welches Medikament oder Präparat für Dich am besten geeignet ist, solltest Du mit deinem Gynäkologen oder Endokrinologen ausführlich besprechen. Hierzu sind genaue Untersuchungen erforderlich (z. B. den Hormonstatus zu bestimmen), um feststellen zu können, ob und welcher Hormonmangel vorliegt.

Wichtig ist, dass Du mit deinem Arzt gemeinsam zwischen Nutzen, Verträglichkeit und (langfristiges) gesundheitliches Risiko abwägst.

Denn alle Präparate (auch pflanzliche) können Nebenwirkungen verursachen.

Doch selbst wenn Du bereits medikamentös (hormonell) eingestellt bist, bedeutet das noch lange nicht, dass die Neigung zu Blasenentzündungen und/oder Scheideninfektionen komplett verschwindet.

Es kann daher notwendig sein, dass Du deine Blase und Scheidenflora zusätzlich unterstützen musst, damit es zu keinen Infektionen oder zu Beschwerden (wie Reizung, trockene Schleimhaut, Brennen oder Jucken) kommt.

Präparate zur Vorbeugung von Blasenentzündungen

Wenn Du deine Blase im Kampf gegen Bakterien untersützen möchtest, gibt es ein gut verträgliches und natürliches Präparat gegen Blasenentzündungen: D-Mannose.

Dieser Wirkstoff hilft vor allem zuverlässig gegen E.Coli-bedingten Blasenentzündungen. Und sogar selbst dann, wenn andere Präparate und Wirkstoffe nicht helfen (Impfung gegen Blasenentzündung, Preiselbeersaft, Blasentees etc.).

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Unterstützende Präparate für die Scheidenflora

Mit Präparaten speziell für die Scheidenflora lassen sich nicht nur Infektionen vorbeugen, sondern bereits erste Irritationen wie Trockenheit, Jucken oder Brennen im Intimbereich beseitigen.

Hier gibt es unterschiedliche Wirkstoffe, von ph-regulierende Substanzen bis zu Milchsäure oder Milchsäurebakterien.

Je nachdem wie deine Scheidenflora beschaffen ist – ob beispielsweise bereits zu wenig Döderlein-Bakterien vorhanden sind – benötigst Du unterschiedliche Präparate.

Welches Produkt für dich am verträglichsten ist, findest Du nur durch Testen heraus. Manche Frauen reagieren auf die Milchsäure sehr sensibel, weshalb es besser sein kann, nur ph-regulierende Vaginalgele bzw. -cremen zu verwenden oder Präparate mit speziellen Wirkstoffen, die keine Milchsäure enthalten.

Wenn Du generell unter trockener Scheidenschleimhaut leidest, dann habe ich Dir hier noch hilfreiche Tipps und Maßnahmen aufgelistet, was Du dagegen unternehmen kannst.

Präparate ohne Milchsäure

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Präparate mit Milchsäurebakterien

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Präparate mit Milchsäure

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Welche Produkte und Maßnahmen helfen Dir, um Blasenentzündungen und/oder Scheidenirritationen zu verhindern? Hast Du deinen „Heiligen Gral“ unter den Präparaten bereits gefunden?