Die Blaseninstallation wird als mögliche Lösung zur bei chronischer Blasenentzündung, aber auch bei der Interstitiellen Zystitis angesehen. Dabei wird auf die Wiederherstellung der geschädigten Blasenschleimhaut gesetzt. Dieser Beitrag handelt von der Erfolgsgeschichte dieser Therapie bei bakteriellen Blasenentzündungen.

Blaseninstallation bei wiederkehrenden Blasenentzündungen

Wichtig für Dich – dieser Beitrag beantwortet folgende Fragen:

  • Wie Blasenentzündungen und die Schädigung der Blasenschleimhaut zusammen hängen.
  • Welche Lösungsansätze es gegen wiederkehrende Blasenentzündungen gibt.

Die Blaseninstallation gilt als eine vielversprechende Therapie, wenn es darum geht, die geschädigte Blasenschleimhaut wieder aufzubauen. Eine Schädigung der Blasenschleimhaut kann unter anderem bei einer chronischen Form der bakteriellen Blasenentzündung entstehen oder aber auch bei der Interstitiellen Zysititis. Hierbei wird die schützende Innenseite der Blase (die Glykosaminoglykanschicht) mit der Zeit durchlässig und geschädigt. Die Folge sind Schmerzen und Harndrang.

Ob eine Blaseninstallation sinnvoll ist und ob überhaupt eine Schädigung der Blasenschleimhaut vorliegt und ob eine Therapie auch ohne konkrete Schädigung der GAG-Schicht (Glykosaminoglykanschicht) in Frage kommt, sollte immer mit einem Urologen besprochen werden. Eine Blaseninstallation kann jedenfalls eine erfolgsversprechende Lösung sein – wie der Fall von Luise zeigt.

Der Erfahrungsbericht von Luise:

Luise hatte seit 6 Jahren wiederkehrende Blasenentzündungen nach dem Sex. Die Bakterien waren immer wieder mal unterschiedlich durchmischt: Escherichia coli, Staphylococcus aureus oder Gardnerella vaginalis.

Sie hatte auch einige Versuche mit unterschiedlichen Präparaten durch, von Canephron bis Forskolin und Angocin. Doch nichts half, eine Blasenentzündung vorzubeugen. Mit Angocin konnte sie eine akute Blasenentzündung zumindest bekämpfen, allerdings nicht vorbeugen.Forskolin vertug sie nicht. Und D-Mannose half nicht (aufgrund der unterschiedlichen Bakterien).

Selbst die Impfung mit StroVac brachte nicht das gewünschte Resultat. Die Impfung half zwar ein bisschen, dass die Blasenentzündungen leichter wurden, aber sie blieben weiterhin vorhanden.

Ihr Urologe schlug nach diversen Antibiotika-Behandlungen eine Blaseninstallation mit Gepan Instill vor. Im Januar erfolgte dann die Therapie: 4 Installationen waren insgesamt dafür notwedig. Dabei wurde ihr ein dünner Katheter in die Blase eingeführt, der mit einem Gel benetzt ist, um die Harnröhre zu desinfizieren (und um durch das Einführen des Katheters keine Blasenentzündung auszulösen).Die Installation sollte einmal pro Monat aufgefrischt werden.

Nach den ersten beiden Blaseninstallationen konnte Luise bereits die positive Erfahrung machen, dass die Blasenentzündung trotz Sex ausblieb. Auch nach Ende der vier Blaseninstallationen bekam sie keine Blasenentzündung mehr.

Die Blaseninstallation war bei ihr ein voller Erfolg und das nach vielen Jahren der Suche nach einem hilfreichen Mittel zur Vorbeugung!

Ich kann es nicht glauben, aber ich hatte bisher keine einzige Blasenentzündung. 😍😍😍😍

Trotz Urlaub, mit jedem Tag sightseeing Programm, starken Temperaturunterschieden und daher immer mal frieren und schwitzen abwechselnd, täglichem Alkoholgenusses und viel Sex > KEINE Entzündung. Und noch nicht mal das Gefühl.

Ich kann’s noch immer nich fassen, wirklich 🙈

Ich nehme noch immer das Multigyn Acitgel vor dem Sex, oder einfach zwischendrin, wenn ich möchte und ab und an eine Milchsäuretablette, achte auf die Trinkmenge von 2-2,5 Litern, aber das war’s. 😍

Auf diesem Weg freue ich mich für Luise, dass sie mir diesen positiven Erfahrungsbericht zukommen hat lassen. Viel Erfolg weiterhin – und bleib gesund!