Heute hatte ich ein Beratungsgespräch mit einer Klientin, die bei einer bakteriellen Blasenentzündung von ihrem Arzt falsch behandelt wurde. So entstanden mehrmonatige Beschwerden aufgrund einer nicht-behandelten Infektion, die sie erst durch meine Beratung wieder loswerden sollte. In diesem Beitrag erfährst Du mehr.
Von einer einzelnen Blasenentzündung hin zu mehrmonatigem Leiden
Wichtig für Dich – dieser Beitrag beantwortet folgende Fragen:
- Wie eine unzureichende Untersuchung zu einer chronischen Blasenentzündung führen kann.
- Was Du bei einer akuten Infektion beachten solltest.
Eine Klientin, 29 Jahre, wandte sich mit akuten Beschwerden, die sie bereits seit 2 Monaten und einer bereits erfolgten Antibiotika-Behandlung immer noch hatte.
Sie litt seit vielen Jahren unter Blasenentzündungen nach dem Sex. Der letzte GV löste bei ihr wieder eine Infektion aus, weshalb sie nach wenigen Tagen ihren Hausarzt aufsuchte. Es wurde Urin entnommen und mittels Labor untersucht. Nach wenigen Minuten wurden Leukozyten und Erythrozyten gefunden. Es wurde ihr ein Antibiotium verschrieben.
Doch trotz der Einnahme des Antibiotikum wurden ihre Beschwerden nicht besser. Nach Ende der Einnahme wurden die Beschwerden wieder schlimmer.
Sie ging erneut zum Arzt und ließ nochmals den Urin bestimmen: es wurden im Urin Erythrozyten in minimal erhöhter Anazhl gefunden. Der Urin wies mittels Schnelltest keine weiteren Auffälligkeiten auf. Sie bekam deshalb kein Antibiotikum mehr verabreicht. Stattdessen wurden ihren pflanzliche Mittel verordnet (Aqualibra und Cystinol).
Weitere Wochen vergingen, wo trotz Einnahme der Präparate keine Besserung eintrat. Die Beschwerden waren abwechselnd stärker und schwächer.
Sie ging erneut zum Arzt, weil nichts half und die Beschwerden konstant vorhanden waren und sie mittlerweile den Urin nicht mehr halten konnte.
Der Urin wurde erneut untersucht, aber außer leicht erhöhte Erythrozyten wurde nichts gefunden. Der Arzt verschrieb ihr weiterhin kein Antibiotikum, weil aus seiner Sicht die Werte in Ordnung waren und im normalen Bereich lagen.
Die Frau war verzweifelt und kontaktierte mich.
Warum die fehlerhafte Behandlung einer Blasenentzündung zu chronischen Infektionen führen kann
Ich sah mir den Befund an und empfahl ihr einen Facharzt, an den sie sich zur genauen Untersuchung der Keime wenden sollte. Nun wurde bei diesem Facharzt eine genaue Untersuchung durchgeführt:
- eine genaue Ermittlung der Keime samt Bakterienkultur
- der Keim Enterococcus faecalis wurde daraufhin festgestellt
- das Antibiotikum, das meine Klientin zuvor bekam, war bei diesem Keim wirkungslos
- Sie bekam ein hoch dosiertes Antibiotikum, das bei genau bei diesem Bakterienstamm wirkte, verschrieben
Nach Ende der Behandlung bekam ich das Feedback von ihr:
Sie war nun beschwerdefrei! Nicht nur, dass der Hanrdrang und die Schmerzen weg waren, auch der Verlust des Urins war verschwunden.
Bei diesem Fall zeigte sich eindeutig, weshalb es so wichtig ist, eine genaue Abfolge von Untersuchung und Behandlung einzuhalten, um eine drohende Verschleppung einer Infektion und womöglich eine chronische Blasenentzündung zu vermeiden.
Bei meiner Klientin kamen mehrere Fehler zusammen:
- die bakterielle Blasenentzündung wurde vom ersten Arzt nicht richtig und nicht ordentlich untersucht
- dadurch bekam meine Klientin ein völlig falsches und wirkungsloses Antibiotikum verschrieben
- die Infektion wurde schlussendlich 2 Monate lang aufgrund dieser Fehlbehandlung und der Weigerung weiterer Folgeuntersuchungen verschleppt
Genau mit dieser Abfolge können bakterielle Infektionen chronisch werden und damit auch langfristig Beschwerden entstehen. Ganz zu schweigen vom Risiko, dass jede bakterielle Blasenentzündung in kürzester Zeit zu einer Nierenbeckenentzündung oder sogar zu einer Sepsis führen kann.
Wenn auch Du Hilfe bei Blasenbeschwerden oder bei ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen (nach dem Sex) benötigst, dann buche gerne eine Beratung bei mir:



