Die Menstruationstasse ist eine geniale Erfindung: sie ist praktisch in der Anwendung und hat ein großes Fassungsvermögen, ist gut für die Vaginalflora und zudem umweltfreundlich. Allerdings ist sie für Frauen problematisch, die zu Blasenentzündungen neigen. Speziell dann, wenn Reibung der Auslöser für eine Blasenentzündung ist. Dasselbe passiert beim Menstruationscup: die Verwendung kann eine Blasenentzündung begünstigen.

Wie Du die Menstruationstasse richtig anwendest – und dadurch Blasenentzündungen vermeidest

Wichtig für Dich – dieser Beitrag beantwortet folgende Fragen:

  • Die Anwendung der Menstruationstasse kann Blasenentzündungen verursachen.
  • Die richtige Größe und Form des Cups sind entscheidend, wie angenehm die Handhabung ist und wie gut die Menstruationstasse sitzt.
  • Mit meinen Empfehlungen zum Einsetzen und Entfernen des Cups kannst Du deine Blase schonen (Infos findest Du direkt im Video).

Die Periode hat grundsätzlich einen Einfluss auf die Anfälligkeit für Blasenentzündungen.

In diesem Beitrag habe ich erklärt, warum das so ist und was Du dagegen tun kannst.

Wenn Du zudem noch Hygieneartikel wie Tampons verwendest, förderst Du die Wahrscheinlichkeit für eine Scheideninfektion. Denn die Verwendung von Tampons trocknet die Vagina aus, weil damit die Scheidenflüssigkeit mit aufgesaugt wird. Nicht nur das Blut alleine.

Eine Menstruationstasse ist daher ideal für die Scheidenflora. Vor allem dann, wenn Du bereits mit einer gestörten Vaginalflora zu kämpfen hast und Du zu Infektionen neigt.

Also alles gute Gründe, um auf einen Menstruationscup zu wechseln.
Aber welchen Cup sollst Du kaufen – welcher ist am besten?

Das Wichtigste beim Kauf einer Menstruationstasse ist die für dich geeignete Cupgröße und die passende Form zu finden.

Es gibt mittlerweile sehr viele unterschiedliche Hersteller, zahlreiche Cupgrößen, Materialstärken und Formen – und natürlich auch Farben.

Hier den besten Cup für sich zu finden, ist gar nicht so leicht. Und leider kannst Du das nur mittels Austesten herausfinden. Ein Fehlkauf ist dann besonders ärgerlich.

Aber es gibt ein paar Faktoren, die Dir die Suche erleichtern und wie Du die Auswahl etwas eingrenzen kannst.

Wie Du die passende Größe und Form deiner Menstruationstasse findest

Um eine passende Menstruationstasse zu finden, sind vor allem zwei Faktoren entscheidend – die meisten Modelle der gängigsten Hersteller unterscheiden danach:

  • Wie stark deine Periodenblutung ist (stark bis sehr stark oder normal bis wenig)
  • Ob du bereits ein Kind vaginal geboren hast oder nicht (je nachdem benötigst Du einen größeren Cup oder nicht)

Zusätzlich ist auch die Anatomie ein entscheidender Faktor, welcher Cup für Dich passend ist. Denn je nachdem wie eng gebaut Du bist und ob dein Muttermund generell tiefer steht oder nicht – das alles kann ausschlaggebend dafür sein, ob dein Cup gut sitzt, dicht hält und nicht spürbar und angenehm zu tragen ist. Oder eben nicht.

Beispiel:
Wenn Du also eine normal starke Periode und noch kein Kind geboren hast, wird ein Cup in einer kleinen Größe für Dich eher passen.
Wenn Du deinen Muttermund relativ leicht mit den Fingern erreichst (vor allem während deiner Periode), dann wird eine Cupform für Dich besser passen, die nicht lang geformt ist. Ein zu lang geformter Cup (selbst in gekürzter Form ohne Stiel) kann spürbar sein oder sogar am Scheideneingang schmerzhaft pieksen.

Auch eine bauchige Form (größerer Umfang des Cups) kann für eine Frau, die eher eng gebaut ist, unangenehm zu tragen sein oder das Einführen aufgrund der Größe verunmöglichen.

Du siehst, es gibt unterschiedliche Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Cup für dich passt oder nicht.

Achte beim Kauf einer Menstruationstasse daher unbedingt auf folgende Angaben:

  • Der Durchmesser des Cups
    (besonders wichtig für Frauen, die eng gebaut sind, die Probleme beim Einführen haben – hier empfehle ich einen kleinen Durchmesser)

  • Das Fassungsvermögen des Cups in ml
    (bei einer starken Blutung ist ein großes Fassungsvermögen sehr wichtig)

  • Die Gesamtlänge des Cups ohne Stiel
    (ein ganz wichtiger Faktor, denn auch nach Kürzen des Stiels kann ein Cup mitunter zu lang und damit nicht tragbar sein – bei einem gut erreichbaren Muttermund oder tiefstehendem Muttermund während der Periode empfehle ich einen sehr kurzen Cup)

  • Die Stärke des Materials
    (ein individueller Faktor, je nachdem ob Du ein weiches und biegsames Material als angenehmer empfindest oder ein härteres Material, das hingegen schneller selbst aufploppt)

So hat z. B. die Lunette eine Länge von 47 mm (Modell 1, ohne Stiel) und hat einen Durchmesser von 41 mm. Der Cup ist aus einem festerem Material. Das Fassungsvermögen liegt bei 25 ml.

Der Ladycup (Größe S, ohne Stiel) hat eine Länge von 46 mm und hat einen Durchmesser von 40 mm. Der Cup ist aus einem weicheren Material. Das Fassungsvermögen liegt bei 21,2 ml.

Der Selenacup (Größe S mit Ring) hat hingegen eine Länge von 56 mm und einen Durchmesser von 39 mm. Der Cup ist aus etwas weicherem Material. Das Fassungsvermögen liegt bei 21 ml.


Ein ganz wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Cups sind schadstoffreie Materialien.

Leider wurde laut Ökotest von Oktober 2020 bei einigen Menstruationstassen bedenkliche Inhaltsstoffe gefunden, die Silikonverbindungen enthalten und diese beim Tragen an den Körper abgegeben werden können.


Hier findest Du meine Auswahl an empfehlenswerten Menstruationstassen, die frei von Schadstoffen sind:

Schadstofffreie Menstruationstassen aus festem Material (sehr gutes Aufplopp-Verhalten):

blasenentzuendung.HELP empfiehlt

Schadstofffreie Menstratuionstassen aus weicherem Material:

blasenentzuendung.HELP empfiehlt

Tipp:
In diesem Video bekommst Du einen Überblick über alle gängigen Menstruationstassen im Größen- und Materialvergleich.

Falttechniken für die Menstruationstasse

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Du den Cup einsetzen kannst.
Zu den beliebtesten und einfachsten Falttechniken zählen:

C-Fold

Bei dieser Technik drückst Du den Cup in der Mitte zusammen und faltest ihn zu einer C-Form. Diese Technik ist am einfachst und auch für Anfänger gut geeignet.

Menstruationstasse C-Fold Falttechnik

Punch-down

Beim Punch-down drückst Du einen Teil des Cups nach innen und drückst ihn weiter nach unten. So erhältst Du eine etwas schmälere Faltung als beim C-Fold. Die Punch-down-Faltung ist besonders für Frauen geeignet, die einen schmalen Scheideneingang haben bzw. das Einsetzen schwieriger empfinden. Der Punch-down ist einfach zu falten und schmal genug, um den Cup leicht einzuführen.

Menstruationstasse Punchdown Falttechnik

Tipp:
Bei einem festeren Cupmaterial (wie z. B. bei der Lunette) kann die Punch-down-Faltung das Aufploppen in der Vagina deutlich wahrgenommen werden. Das kann für manche Frauen unangenehm sein. In diesem Fall empfehle ich den C-Fold, bei dem das Aufploppen in der Vagina nicht unangenehm spürbar ist.

Es gibt selbstverständlich noch viele weitere Falttechniken. Ich habe Dir die einfachsten Varianten vorgestellt, mit denen Du jeden Cup schnell und sicher in deiner Vagina aufploppen lassen kannst.

Hier findest Du weitere Falttechniken für deine Menstruationstasse.

Welche Falttechnik am besten funktioniert, hängt ebenfalls sehr stark von der Materialbeschaffenheit des Cups auf (je nachdem ob es ein festeres oder weicheres Material ist, wirst Du etwas mehr Kraft beim Falten benötigen).

Hier testest Du am besten selbst aus, mit welcher Falttechnik Du klar kommst, ohne dass Du viel rumbessern oder rumpfriemeln musst.

Wie Du eine Menstruationstasse anwendest und dabei deine Blase schonst

Die richtige Technik des Einführens (und Entfaltens) und Entfernen des Cups ist deshalb so wichtig, weil vor allem hierbei die Möglichkeit besteht, dass Du durch die manuelle Reizung Bakterien in die Harnröhrenöffnung einreibst. Das kann zu einer Blasenentzündung führen.

Vor allem Frauen, die unter reibungsbedingten Blasenentzündungen (Sex) neigen, kennen diese Problematik.

Umso wichtiger ist eine Technik, bei der Du den Cup ohne große Reibung einführst. Ohne dass Du mit den Fingern nachbessern oder den Cup erneut herausnehmen und wieder einführen musst.

Ich empfehle an dieser Stelle eine Menstruationstasse, die ein gutes Aufplopp-Verhalten hat (meist sind das Cups aus einem festeren Material).

Du kannst selbstverständlich auch einen Cup aus einem weicheren Material verwenden – mit etwas Übung ist auch hier ein leichtes Einführen und Wechseln möglich. Das hängt einfach von der individuellen Handhabung und Geschicklichkeit ab und bedarf etwas Übung.

In meinem Video erkläre ich Dir, wie Du das Einführen und Entfernen des Cups so schonend wie möglich durchführst, ohne deine Harnröhrenöffnung zu reizen:

Reinigung der Menstruationstasse

Vor dem erstmaligen Einsetzen (und nach Ende deiner Periode) solltest Du deinen Cup desinfizieren. Das kannst Du mit kochendem Wasser tun.
Dazu legst Du deinen Cup in eine große (Tee)Tasse und gießt kochend heißes Wasser darüber. Den Cup belässt Du so mindestens 20 Minuten darin.

Oder Du desinfizierst den Cup mit Isopropyl-Alkohol.

Einsetzen der Menstruationstasse

Vor dem Einsetzen des Cups solltest Du Dir immer die Hände gründlich waschen! So gelangen erst gar keine Keime in deine Vagina.

Begib Dich in eine angenehme Position, wo Du leicht an deinen Scheideneingag gelangst. Am besten ist eine angewinkelte Position, wo Du das Bein entweder am Badewannenrand oder auf einem Stuhl abstützen kannst.

Wenn nötig, feuchte deinen Cup etwas mit Wasser an. Oder Du verwendest etwas Vaginalgel (z. B. von Multi-Gyn) für deinen Scheideneingang. Das schützt zusätzlich deine Blase vor Reibung und ist gut für deine Vaginalflora.

Falte deinen Cup und führe ihn langsam ein. Achte darauf, dass sich der Cup nicht bereits in der Hand oder während des Einführens öffnet. Bei einem festeren Material kann das etwas schwieriger zu kontrollieren sein (aus diesem Grund ist die Falttechnik des C-Fold und des Punch-down ohne viel Übung besser geeignet).

Der Cup wird sich in der Vagina öffnen. Du kannst nun den Cup noch etwas nach oben schieben, sodass er gut unterhalb des Muttermundes sitzt. Prüfe mit einem Finger, ob sich der Cup vollständig geöffnet hat (mit dem Finger den Cup umkreisend entlang fahren). Das merkst Du meist daran, dass der Cup eine bauchige Form hat und nirgendwo eingedrückt ist.

Wenn der Menstruationscup gut sitzt, spürst Du ihn überhaupt nicht!

Sollte die Menstruationstasse unagnenehm sitzen und Du sie auch nicht weiter nach oben schieben können, ist die Tasse eventuell zu groß oder die Form des Cups zu lang. Hier könntest Du eine kleinere Größe testen.

Eine zu große Menstruationstasse bemerkst Du ebenfalls daran, dass sie schmerzhaft drückt oder generell auf deine Blase drückt. Und sie nicht richtig aufploppt.

Solltest Du bemerken, dass der Cup undicht ist und die Blutung teilweise daran vorbei läuft (obwohl die Tasse vollständig geöffnet ist), dann wird der Cup eventuell zu klein sein. Teste einfach eine größere Menstruationstasse.

Wechseln der Menstruationstasse

Beim Wechseln musst Du anfangs etwas vorsichtiger sein, damit Du den Cup nicht zu heftig dran ziehst – das wäre zum einen schmerzhaft (denn der Unterdruck muss sich lösen) und zum anderen kannst Du dabei das Blut verschütten.
Also versuche mit einem Finger den unteren Teil der Menstruationstasse etwas einzudrücken. Damit löst sich der Druck und die Tasse lässt sich nun schmerzlos und problemlos entfernen. Versuche den Cup vorsichtig herauszuziehen. So verschüttest Du nichts.

Das Blut des Cup kannst Du nun in der Toilette entleeren. Und mit Wasser kurz abspülen, bevor Du den Cup wieder einsetzt.

Hinweis: Restblut

Meiner Erfahrung nach, bleibt immer etwas Blut an der Scheideninnenwand zurück, sodass trotz korrekten Einsetzens das bisschen Blut irgendwann in der Unterwäsche landet.
Dafür kannst Du entweder Perioden-Unterwäsche anziehen. Oder Du nimmst eine dünne Slipeinlage als Vorsichtsmaßnahme immer mit.

Vielleicht hast Du dieses Problem überhaupt nicht. Teste einfach, wie es bei Dir ist.

Nachteile der Menstruationstasse

Es gibt bei der Menstruationstasse natürlich nicht nur Vorteile. Ob für Dich allerdings die Vor- oder die Nachteile überwiegen und ob die Nachteile für Dich tatsächlich welche sind, findest Du am besten selbst raus.

Als Anfängerin wirst Du zu Beginn vermutlich ein paar Anfangsschwierigkeiten haben (z. B. das Einführen, den Cup je nach Material zum Aufploppen bringen, den Cup beim Entfernen so erwischen, dass der Unterdruck sich leicht löst).

Aber mit etwas Übung und Geduld legen sich bei den meisten Frauen diese anfänglichen Schwierigkeiten.
Manche Frauen mögen dieses Rumgepfriemle überhaupt nicht oder wollen keinen Gegenstand entleeren und wieder einsetzen müssen.

Worüber weniger gesprochen wird, ist die Tatsache, dass trotz korrekten Einsetzens und Wechsel immer etwas Blut an der Schleimhaut der Vagina vorbei laufen kann (Hinweis Restblut an der Scheidenwand nach dem Entfernen).

Jetzt fragst Du dich vielleicht, weshalb es überhaupt einer Tasse benötigt, wenn ohnehin Blut vorbei läuft?
Nun ja, trotz allem nimmt der Cup wesentlich mehr Blutmenge auf als dies ein Tampon oder eine Binde könnte. Und zudem ist der Cup sehr schonend zur Vaginalflora, was man von Tampons nicht behaupten kann.

Auch das Wechseln unterwegs kann mitunter schwierig sein (z. B. auf einer öffentlichen Toilette). Denn hier musst Du im Notfall den Cup entleeren können und wieder einsetzen – und das mit sauberen Händen. Das ist vielleicht eine logistische Herausforderung, mit der nicht jede Frau gut klar kommt.

Andererseits muss ich hier anmerken: das Praktische ist eben an der Tasse, dass Du nicht so oft wechseln musst und eventuell auch einen langen Tag unterwegs ohne Wechseln auskommst, wenn es gar nicht anders geht.

Meist braucht es ein paar Blutungen, bis man den Dreh für sich selbst raus hat – vor allem, was die Stärke der Blutung anbelangt, wie oft man wechseln muss, ob man das Wechseln unfallfrei übersteht, ob etwas daneben geht.

Aus diesem Grund sollte man erst mal die Menstruationstasse eine zeitlang zu Hause nutzen, um sich hier sicher genug zu fühlen, dass in der Öffentlichkeit kein Malheur passiert.

Toxisches Schocksyndrom (TSS)

Menstruationscups können ähnlich wie Tampons das Toxische Schock-Syndrom (TSS) auslösen. Bei einem toxischen Schocksyndrom vermehren sich vor allem zwei Bakterienstämme in der Scheide: Staphylococcus aureus und Streptococcus pyogenes. Dadurch bilden sich Gifte, die in die Blutbahn gelangen können und so einen toxischen Schock auslösen.

Es ist daher sehr wichtig, dass Du deine Menstruationstasse regelmäßig wechselst (nicht länger als 12 Stunden in der Scheide belässt) und vor dem Gebrauch reinigst (bei mehrtäglichem Wechseln reicht es, wenn Du den Cup mit Wasser abspülst – jedes Mal mit kochendem Wasser zu reinigen, ist nicht unbedingt notwendig).

Spirale und Menstruationstasse

Es ist sogar möglich, eine Menstruationstasse zu verwenden, wenn Du eine (Kupfer)Spirale trägst. Worauf Du allerdings achten solltest, ist die Länge der Rückholfäden. Diese sollten nicht so lang sein, dass sie mit der Menstruationstasse in Kontakt kommen oder anderweitig eingeklemmt werden. Du kannst auch die Länge des Fadens von deinem Frauenarzt jederzeit kürzen lassen.


Meine Erfahrung

Ich habe mit der Menstruationstasse sehr gute Erfahrungen gemacht und benutze sie mittlerweile seit 2006. Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich den passenden Cup gefunden habe.

Zu Beginn hatte ich zwei Fehlkäufe, die mir den Einstieg in die Thematik erschwert haben. Ich hatte zuerst den Divacup und danach den Ladycup getestet.

Der Divacup war bei mir deutlich zu lang und scheuerte am Scheideneingang, sodass der Cup für mich komplett untragbar war.
Ich probierte einen anderen Cup und wechselte zum Ladycup.
Dieser war deutlich besser, allerdings ist das Material so glatt und die Noppen (statt Rillen) am Ende des Cups waren für mich so schwierig zu fassen, dass ich den Cup nur sehr schwer entfernen konnte, weil das Material so glitschig wurde und ich immer wieder abrutschte. Ich musste mich regelrecht mit meinen Nägeln in das Material bohren, damit ich den Cup rausziehen konnte. Also wieder nichts.

Schlussendlich ließ ich es auf einen letzten Versuch ankommen und landete bei der Lunette. Mit dieser kam ich gleich wunderbar zurecht. Dieser Cup ploppt ohne Probleme von selbst auf und da dieser Cup am unteren Ende Rillen hatte, war dieser für mich auch nach dem kompletten Kürzen des Stils trotzdem immer noch gut fassbar.

Den Stiel der Lunette musste ich komplett kürzen, damit mir die Länge des Cups passte. Aber da man die meisten Stiele sehr kurz abschneiden kann, ist das meist kein Problem (Vorsicht nur bei Cups, die eine Schlaufe haben, die kann man meist nicht gut oder gar nicht abschneiden).

Zum Glück, fand ich im dritten Anlauf einen passenden Cup – denn nach zwei Fehlgriffen hätte ich vermutlich nicht noch weiter rumgetestet.

Mich hat mein Cup sogar mal bei einer Flugreise nach Asien gerettet, wo ich 11 Stunden lang unterwegs war. Dank meines Cups musste ich kein einziges Mal wechseln und dafür war ich sehr dankbar. Denn gerade an öffentlichen Toiletten wollte ich das unbedingt vermeiden. Und das hat bei mir gut geklappt. Eine der vielen Vorteile, warum ich meine Menstruationstasse so gerne nutze.

Welche Erfahrungen hast Du mit der Menstruationstasse gemacht? Hast Du sie schon mal benutzt?
Oder hast Du Fragen? Dann schreib mir einfach!