Geburt als Auslöser einer Blasenentzündung

Schwangerschaft und Geburt sind wohl die bedeutendsten Erlebnisse im Leben einer Frau. Und in Vorbereitung auf diese körperlich anstregende Zeit bedenken Frauen sicherlich alle Eventualitäten, damit diese Zeit gut überstanden wird. Was leider oftmals übersehen wird: auch die Geburt kann ein Auslöser für eine Blasenentzündung sein.

Infektionen als Herausforderung in der Schwangerschaft

Wichtig für Dich – dieser Beitrag beantwortet folgende Fragen:

  • Weshalb die Geburt ein Risiko für eine bakterielle Blasenentzündung darstellt.
  • Wie Du eine Blasenentzündung nach der Geburt verhindern kannst.

Der Körper einer Frau muss in der Schwangerschaft und während der Geburt Außerordentliches leisten. Und das Hormonsystem muss hier ganz schön viel bewerkstelligen. Leider kann sich das auch mit der ein oder anderen Nebenwirkung bemerkbar machen – denn hormonelle Veränderungen und Schwankungen können vaginale Infektionen und auch Blasenentzündungen begünstigen.

Das ist vor allem für Frauen, die schon unter im nicht-schwangeren Zustand damit zu kämpfen haben, ein herber Rückschlag. Denn wenn schon im normalen Alltag die Infektionsanfälligkeit hoch ist – wie sieht das dann erst bei Schwangerschaft und Geburt aus?

Leider ist das ein Punkt, den jede Frau mit einer hohen Infektionsanfälligkeit während der Schwangerschaft bedenken muss. Denn nur mit der richtigen Prophylaxe kann gegen bakterielle Infektionen vorgegangen und vorgebeugt werden.

Das betrifft vor allem Frauen, die unter reibungsbedingten Blasenentzündungen leiden.

Das bedeutet, Frauen die unter reibungsbedingten Blasenentzündungen leiden, reagieren bei jeglichem Kontakt im Vaginalbereich mit einer Blasenentzündung (das ist bei Vaginalsex so, aber auch bei Gegenständen, die in die Vagina eingeführt werden z. B. Sextoys, Menstruationstasse oder Tampons oder sogar die Untersuchungsgeräte beim Frauenarzt).

Aus diesem Grund ist der Geburtsvorgang leider keine Ausnahme. Denn während der vaginalen Geburt muss ebenso die Vaginalöffnung überprüft werden, wie weit der Muttermund bereits geöffnet ist und bei der Geburt selbst muss das Baby durch den Geburtskanal und aus der Vagina gepresst werden. All das ist in unmittelbarer Nähe der Harnröhrenöffnung und damit besteht auch das Risiko, dass die Bakterien dabei in die Blase eingerieben werden.

Prophylaxe einer Blasenentzündung nach der Geburt

Kurz vor der Geburt hat man als Frau sicherlich ganz andere Gedanken als sich über eine mögliche Blasenentzündung den Kopf zu zerbrechen. Denn es geht schließlich um die Frau, den Körper und das Baby – das ist schon Aufgabe genug.

Deshalb ist es wichtig, alles bereits vor der Geburt zu veranlassen und vorzubereiten, damit Du während der Geburt an nichts denken musst.

Eine Maßnahme gegen eine Blasenentzündung nach der Geburt kann meine Methode sein.

Einige Frauen haben diese bereits während Schwangerschaft und während der Geburt erfolgreich angewandt.

Wenn Du zusätzlich alles unternehmen möchtest, dass die Bakterien in deiner Blase direkt nach der Geburt keine Chance haben, dann musst Du leider ein paar Dinge beachten.

So etwa, dass Du direkt nach der Geburt viel Wasser trinkst und auch mit Unterstützung auf die Toilette zum Urinieren gehst. So schwierg und kompliziert das vor allem nach den Anstrengungen einer vaginalen Geburt ist – und so wenig Du den Kopf für solche Sachen frei hast –, so wichtig ist es leider, damit die Bakterien wieder aus der Blase hinausbefördert werden. Denn das Risiko für eine Blasenentzündung ist vor allem hier sehr hoch.

Im Anschluss an die Geburt können daher Tees mit bestimmten Wirkstoffen und auch pflanzliche Präparate gegen Blasenentzündungen unterstützend helfen.

Wenn Du nicht daran denkst und auch zu erschöpft bist, dann bitte deine Vertrauensperson (deinen Partner, ein Familienmitglied oder deine Hebamme) darum – die Du während der Geburt als Begleitperson dabei hast –, dass sie dich daran erinnert oder Dir das Wasser oder den Tee zum Trinken hinstellt. Besprich das also durchaus im Vorhinein, so dass Du nicht selbst daran denken musst oder darauf vergisst!

Über Marisa

Hi, ich bin Marisa.
Ich beschäftige mich seit 2003 mit Frauengesundheit, sexueller Gesundheit, Zyklen und Verhütung. Meine eigene Blasenentzündungsgeschichte, aber auch mein Interesse für eine natürliche und sichere Verhütung (hormonfrei), haben mich ausführlich zum Themengebiet weiblicher Körper und weibliche Gesundheit geführt (mit Anfang 20).

Für mich stehen die absolute Beschwerdefreiheit und der Einklang mit dem Körper im Fokus, weshalb ich all mein Wissen weitergebe, um diesen Zustand bestmöglich für meine Userinnen zu erreichen.
Alles Liebe!

Marisa
Kommunikationswissenschaftlerin (Magistra) & Gründerin von blasenentzuendung.HELP
Zertifiizierte NFP-Beraterin (Sensiplan®) & unfallfreie Anwenderin seit 2005